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Wiki Umfrage

Wer nicht genau weiß ob er unter Wikipediholic (Wikipedia Sucht) leidet, kann diesen Test durchführen. Allerdings, gibt es meines Wissens, im Falle eines positiven Ergebnis, noch keine adäquaten psychologische Behandlung. ;-)

Wiki Umfrage

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Sind Datensammler böse?

In der Zeitschrift c’t (Ausgabe 24/2006) gibt es eine interessante Titelstory “Deine Spuren im Netz”. In dem Artikel wird beschrieben wie Nutzerdaten von Firmen gesammelt werden können. Die bekannteste Methode ist die Sammlung mittels Cookies, eine andere “gute” Methode ist die Verwendung nicht sichtbare Bilder (Einpixel-GIF oder Web-Beacons). Dabei werden von einer beauftragten Firme nicht sichtbare Bilder auf der Website installiert. Dadurch ist der Internetsurfer über mehrere Seiten hinweg beobachtbar. Das geht natürlich umso besser je mehr Kunden eine darauf spezialisierte Datensammler hat. Mit statistischen Methoden lassen sich aus den Daten sehr schöne Benutzerprofile mit ihren zugehörigen Interessen erstellen, niemand ist anonym im Netz.

Aber ist es wirklich so böse Kundendaten zu sammeln?
Gehen wir einmal mal davon aus das die großen Firmen wie Cyveillance, Schober, DoubleClick, Falk, ZANOX.de oder Advertising.com sehr sensibel mit den Daten umgehen und sich sich ihrer Verantwortung bewusst sind. (Verhaltensregeln zum Umgang mit Marketingdaten Fair Data.) Dann ist es doch für mich als Konsument ein sehr gutes Angebot, wenn ich nur Werbung über Themen bekomme, die mich wirklich interessieren. Ich schätze zum Beispiel der Service von Amazon, die mir Informationen zu Büchern zukommen zu lassen, die mich interessieren. Was mich nervt sind unaufgeforderte Werbung über Produktgruppen wie etwa Kosmetik.
Ich bekomme 3kg (drei Kilogramm!!) unerwünschte Werbung pro Monat als Postwurfsendungen nur ca. 10% entsprechen meinen Interessen und werden von mir angeschaut. Der Rest landet sofort in der Wertstoffsammlung. Die 2,7 kg Papier pro Monat entsprechen einem CO2 Ausstoß von 25kg pro Jahr pro Haushalt das muss nicht sein.

CO2 Kennzahl
Recyclingpapier 3a 0,394 CO2/kg
Weißes Papier 3b 0,787 CO2/kg
Quelle: http://www.bayernlb.de/ar/Internet/de/Downloads/0100_CorporateCenter/1161Marketing/BLB_Papierstudie_002.pdf

Zum Schluss noch Werbung von Google, die exakt auf diesen Beitrag softwaremäßig abgestimmt ist. Dies ist ein interessanter Versuch Werbung zumindest Kontext bezogen zu placieren. Ich hoffe nicht, dass hier eine Werbung zu Kosmetik oder Körperpflege-Produkten oder Make-Up oder Lidschatten erscheint ;) .

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Der typische Computerspieler

Laut einer Studie von Jung von Matt ist der typische Computerspieler zu über 50% ein Gelegenheitsspieler, er ist im Durchschnitt 44 Jahre alt, seine Interessen sind vielseitig und er lebt in gefestigten familiären Verhältnissen. Befragt wurden ca 3.000 Personen über 14 Jahre.

Die Studie hält noch weitere interessante Details über die Computerspieler bereit.

Der Freizeitspieler: Mit 54% stellt der Freizeitspieler die bei weitem größte und mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren auch älteste Gruppe aller Videospieler. Der Freizeitspieler ist überwiegend berufstätig und spielt nur gelegentlich.

Der Denkspieler: Deckt sich in Demografie, Konsum- und Freizeitverhalten mit dem Freizeitspieler.

Der Gewohnheitsspieler: ist um die 30. Seit er als Kind mit C64 und Atari 2600 gespielt hat, ist er Games treu geblieben.

Der Fantasiespieler: Er ist ein Familienmensch. 75% der Rollenspieler leben in Drei- und Mehrpersonenhaushalten. Mit 6% gehört der Rollenspieler zu einer Minderheit unter den Spielern.

Der Intensivspieler: Er stellt die jüngste Gruppe unter den Gamern – 80% sind unter 30 – und verbringt die meiste Zeit vor dem Bildschirm.

Gut gemacht sind in der Studie die Grafiken und die Fotos, mir hat vor allem die Serie über das Konsumverhalten gefallen (unbedingt anschauen). Die Ergebnisse der Studie kann man sich, nach Bekanntgabe seiner Email, auf der Seite www.spielplatz-deutschland.de downloaden.

Gefunden via Basic Thinking.