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Statistik Tutorial

Das Statistik Tutorial ist umgezogen, die Webseite ist ab sofort unter www.statistik-tutorial.de zu erreichen. Bei Fragen bezüglich SPSS und Statistik findet man dort und vor allem im Forum Antworten. Laut E-Mail soll in Zukunft das Angebot erweitert werden. Ich bin schon gespannt darauf.

Danke für die Nachricht per E-Mail :) !

Many Eyes

Im Jahre 1906 hatte Sir Francis Galton auf einem englischen Jahrmarkt die Intelligenz der Masse bewiesen, indem er das Gewicht von Ochsen von den Zuschauern schätzen lies.
Schätzungen belief sich auf 1197 Pfund, das tatsächliche Gewicht des Ochsen lag bei 1198 Pfund vergl. Wikipedia).

IBM “wiederholt” dieses Experiment und nutzt die visuelle Intelligenz der Massen um Daten zu Analysieren.

Many Eyes is a bet on the power of human visual intelligence to find patterns. Our goal is to “democratize” visualization and to enable a new social kind of data analysis.

Wie auch bei Swivel kann man bei Many Eyes eigene Daten hochladen und von den anderen Usern analysieren lassen oder selber interessante Daten von anderen analysieren.

Swivel und Many Eyes sind zwei hoch interessante Werkzeuge im Feld “social data analysis”. Sie sind wie die zwei Pole eines Magneten konträr und doch gemeinsam Verbunden. Swivel setzt im Hintergrund auf eine hoch entwickelte Data Mining Technologie, IBM baut bei Many Eyes auf die visuelle Intelligenz von vielen.

Gefunden via radar.oreilly.com
Link zu Many Eyes: services.alphaworks.ibm.com/manyeyes




Exakter Fisher-Test

In der letzten Zeit ist öfter die Frage, nach dem F-Wert und welcher signifikante Wert den der richtige Wert ist, an mich herangetragen worden. Also gleich vorweg, ein F-Wert hat mehr etwas mit Mikrobiologie zu tun als mit Statistik. Es gibt einen F-Test der grob gesagt die Varianzen testet und den Exakter Fisher-Test der wie ein Chi²-Test zu interpretieren ist und eine F-Verteilung … und…und…
Man soll sich bloß nicht verwirren lassen “Exakt” ist ein mathematischer Terminus und bedeutet das Gegenteil von Approximativ, also schon bei kleinen Stichprobengrössen “richtig” (vergl. www.reiter1.com/Glossar). Und Ronald Aylmer Fisher war ein Bedeutender Statistiker der vielen Tests seinen Namen gab.

Der Exakter Fisher-Test wird immer dann verwendet, wenn man eine 2×2 Kreuztabelle vorliegen hat bei der die Beobachtung (Zellenhäufigkeit) sehr gering ist, so als Faustregel wird ein Wert von unter 5 angegeben. (Oder exakter; wenn Erwartungswerte kleiner 5 auftreten.)
Der “Exakte Fisher-Test” liefert uns als Ergebnis eine “bedingte Wahrscheinlichkeit”.
Es können zwei p-Werten errechnet werden. Exakte Signifikanz (1-seitig): Die einseitige Wahrscheinlichkeit wird benutzt, wenn getestet werden soll, ob die Merkmale sich gegenseitig negativ beeinflussen. (Manche Programme berechnen hier zwei Werte einen “Links” und einen “Rechs” ist aber exakt das gleiche wie 1-seitig). Exakte Signifikanz (2-seitig): Der zweiseitige Test ist anzuwenden, wenn eine allgemeine Abhängigkeit nachgewiesen werden soll (vergl. Øyvind Langsrud). In den meisten Fragestellungen ist der 2-seitig anzuwenden, aber es kommt immer auf die Fragestellung an.
Berechnen kann man den Test mit fast allen Statistikprogrammen oder auch Online bei www.matforsk.no. Unter SPSS findet sich der Test unter -> Analysieren -> Deskriptive Statistiken -> Kreuztabellen wenn man die Option Chi² auswählt (Wird nur bei 2×2 Tabellen berechnet).

Mit Gnu R Lässt sich der Exakter Fisher-Test so berechnen:

x <- matrix(c(37,3,45,15),2,2) # Erstellung der Kreuztabelle
dimnames(x) <- list(c("Maenner", "Frauen"), c("Ja", "Nein"))

fisher.test(x) # Ausfuehren des Exakter Fisher-Test
chisq.test(x) # Ausfuehren des Exakter Chi-Quadrat-Test

Weiter Optionen
"two.sided", "greater" or "less".
fisher.test(x, alternative = "two.sided")
Mehr zur Syntax in Gnu R gibt es bei www.maths.lth.se

Gnu R Fischer Test


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Visualisierung der Visualisierung

Von Tk wie Tukey box plot bis Ct wie Cartoon reicht die systematische Darstellung von Visualisierungstechniken. Die Idee dahinter ist Visualisierungstechniken systematisch, in Form eines Periodensystems, zu ordnen.

Visualisirungs Mappe
A Periodic Table of Visualization Methods
Quelle: www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html

In Anlehnung an das Periodensystem haben Ralph Lengler und Martin Eppler 100 Visualisierungsmetoden systematisch geordnet. (Das Periodensystem der Chemischen Elemente ordnet ja bekanntlich die Element nach Anzahl und Lage der Kernbausteine, aus welcher man wiederum die chemischen Eigenschaften ableiten kann.) Einfachere Darstellungsarten stehen oben komplexere weiter unten. Es gibt analog, wie in der Chemie, Hauptgruppen und Nebengruppen. So gibt es zB die Gruppe “Data Visualization” unter der man Tortendiagramme, Balkendiagramme, Box Plots usw. findet. Das ganze kann man hier in einem pdf nachlesen und hier kann man sich das interaktive Periodensystem anschauen.
Gefunden habe ich das Periodensystem bei information aesthetics.

PowerPoint

Lernpfade hat sich ausführlich Gedanken für “erfolgreiches Präsentieren mit/trotz PowerPoint” gemacht.

Neben den Hinweisen zur Erstellung von PowerPoint Präsentationen gibt es auch Hinweise zum Gelingen der Präsentation. Denn auf die Folien abgestimmt, sollte der Vortrag passen. So gibt es Hinweise auf die Länge und Abstimmung mit den Folien, aber auch wie eine Präsentation abgeschlossen werden kann.

Für mich ist aber auch wichtig, dass eine Präsentation zum/ zur Vortragenden passt.

Vor kurzem wurde ich auf eine Lehrveranstaltung eingeladen, in der der Professor bei Powerpoint-Folien Ergänzungen hinzufügte, neue Folien beschrieb und einfügte und auch sehr mit grafischen Elementen arbeitete.

Für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr lebendig und visuell.

Eine Powerpoint-Präsentation
auf einer Konferenz blieb mir auch in Erinnerung (der Name des Vortragenden leider nicht mehr) in der es sich um “trockenen statistische” Ergebnisse handelte. Der Vortragende markierte bei der Präsentation einzelne wichtige Daten mit einer roten Markierung und lenke so den Blick des Publikums. Mit der STRG + P Taste kann in der Präsentation mit einem Stiftwerkzeug direkt Markierungen live vorgenommen werden. Etwas vorher üben, reduziert die zittrigen Linien.

Die STRG + B blendet die Präsentation ganz sanft aus und wieder ein. Anstatt dessen wird oftmals der Beamer abgedreht, was allerdings mitunter ein massives Problem bei der Wiederaufnahme der Präsentation sein kann.

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