Der WWF-China zeigt auf eindrucksvoller Weise wie man den CO2 Ausstoß von einem Fahrzeug visualisiert.
Gefunden via infosthetics.com

Link: 20 ways to save 20%
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Im Rahmen des Projekts MethodenBaukasten werden Video- und Audiovorträge zu verschiedenen sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Fachbereiche zur Verfügung gestellten. Die Inhalte dürfen zu Lehrzwecken frei genutzt werden.
Beispiele: Online-Befragungen (Univ.-Prof. Dr. Bernad Batinic), Bivariate Zusammenhänge (Dr. Markus Appel)
Johannes Kepler Universität Linz elearning.jku.at
Bei dem semantischen Differential oder Profildiagramm handelt es sich um eine mehrdimensionale Methode, bei der emotionale Reaktionen auf Assoziationen erhoben werden.
Die Assoziationsstärke wird dabei mit einer Ratingsskala verknüpft. Ein semantisches Differential (Polaritätsprofils) ist im Grunde eine eine zweipolige Ratingskala (bipolare Ratingskala).

Die Methode ist weit verbreitetet in der Image- und Stereotypenforschung. Die Auswertung erfolgt meist nur mit graphischen Methoden, wobei üblicherweise die am positivsten ausgeprägten Merkmale links stehen. In den Graphen können mehrere Linien eingetragen werden wie zB. unterschiedliche Gruppen. Die Graphen in Excel zu erstellen ist gar nicht so trivial, meine Methode ist ein XY Chart zu Erstellen und die Achsenbeschriftung als unsichtbare Linien zu realisieren.
Eine Anleitung für die Achsenbeschriftungen kann man bei Vertical Category Axis finden. Hilfreich ist auch das Add-Ins XY Chart Labeler mit dem man komfortabel seine Labels erstellen kann.
Statistisch wird ein Semantisches Differential mit Hilfe von Korrelationsrechnungen bestimmt. Die jeweiligen Dimensionen lassen sich mit einer Faktorenanalyse untersuchen (Vergl. Borz, Döring S.185).
Literatur: Bortz J, Döring N; Forschungsmethoden und Evaluation: für Human- und Sozialwissenschaftler; Springer; 2006
Forschungsmethoden und Evaluation: für Human- und Sozialwissenschaftler

Forschungen an der University of NSW, Sydney zeigen dass das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist PowerPoint Präsentationen zu verarbeiten.
The use of the PowerPoint presentation has been a disaster, it should be ditched.
It is effective to speak to a diagram, because it presents information in a different form. But it is not effective to speak the same words that are written, because it is putting too much load on the mind and decreases your ability to understand what is being presented.
— John Sweller
Konkret zeigen die Forschungen auf, dass nicht PowerPoint schlecht für die Aufnahmefähigkeit von Information ist, sondern die Art und Weise wie PowerPoint, in vielen Fällen anwendet wird.
In der Arbeit Visualisation and Instructional Design (pdf), diskutiert Sweller die Effekte der “cognitive load theory”.
Als Beispiel des sogenannten “modality effect” besagt, dass die Merkfähigkeit gesteigert werden kann, wenn die Information mittels mehrerer Kanäle verbreitet (präsentiert) wird z.B visuell und akustisch.
Ein anderer Effekt in der “cognitive load theory” ist der “redundancy effect” Der Redundanzeffekt besagt, wenn Information redundant also einerseits als gesprochener Text und andererseits als mit dem Gesprochenen Wort identischen visualisierten Text verbreitet wird, die Merkfähigkeit erschwert wird.
Gute Präsentationen sind nach wie vor eine Kunst. PowerPoint ist ein sehr mächtiges Instrument, mit dem man wunderbare Präsentationen mit relativ wenig Aufwand erstellen kann. Mann muss nur die Augen aufmachen, die richtigen Bilder und Metaphern finden, sich auf das wesentliche beschränken und nicht mit ausformulierte Sätze die Zuhörer erschlagen.
Frei nach Guy Kawasaki das ganze etwas salopper formuliert: “Von den Zuhörern, kann der Inhalt der Folien schneller gelesen werden, als der Typ da vorne überhaupt vortragen/sprechen kann”.
Weiterführende Links:
Literatur von John Sweller
The University of New South Wales Help! My brain is overloaded!
The Sydney Morning Herald Research points the finger at PowerPoint
Educationnew ArtsResearch into Cognitive Load Theory
Presentation Zen Is it finally time to ditch PowerPoint?
information aesthetics powerpoint bad for brains
Excel kennt zwei Verfahren um Histogramme zu erstellen: Das Erstens ist sie ‘händisch’ zu erstellen, das Zweiten Verfahren ist sie mittels der Analyse- Funktion zu erstellen.
Histogramme und somit Häufigkeiten sind eine gern genutzte Methode um Daten zu verdichten, es wird dabei zwischen absolute Häufigkeit, relative Häufigkeit und kumulative Häufigkeit unterschieden.
Die absolute Häufigkeit gibt an, wie viele Merkmalsträger zu einer bestimmten Merkmalsausprägung in einem Datensatz existieren. Bei der relativen Häufigkeiteng handelt es sich um die absolute Häufigkeit dividiert durch die Anzahl der Objekte in der Grundgesamtheit, sie wird oft in Prozentwerten angegeben. Als kumulative Häufigkeit bezeichnet man die Summenhäufigkeit und eine Summe aller Häufigkeiten bis zu einer bestimmten Merkmalsausprägung.
(Vergl.Wikipedia: Häufigkeiten)
Beispiel: In einem Krankenhaus wurden die Krankentage aller Mitarbeiter über den Zeitrahmen von einem Jahr erfasst.
1 1 2 2 1 3
1 4 1 3 3 7
7 1 2 7 14 0
1 0 0 0 0 0
0 1 2 4 5 14
0 0 0 0 0 0
1 2 3 4 5 6
3 3 3 3 3 3
5 1 2 27 1 0
Urliste
Um in Excel die Häufigkeit zu berechnen, muss im ersten Schritt die Urliste sortiert werden
![]()
Im zweiter Schritt werden die Klassengrenzen definiert. (Ziel der Klassengrenzen ist die Daten zu reduzieren, damit sie übersichtlicher darzustellen sind.)
Im dritter Schritt ist die Excel Funktion Häufigkeit auszuwählen. Bei Daten die sortierte Liste angeben und bei Klassen die gewählten Klassen angeben. Auf Ok klicken.
![]()
Der vierte Schritt ist ganz wichtig, aber nicht ganz trivial. Excel behandelt Häufigkeiten als Matrixfunktion und die müssen mit einer Tastenkombination aktiviert werden.
Dazu muss die Zelle mit der Funktion und der Bereich darunter (wo die Werte ausgegeben werden) markiert werden und mit der Taste F2 “aktivieren”.
Wichtig: die Eingabe muss mit STRG + UMSCHALT + EINGABE abgeschlossen werden.
![]()
Jetzt kann über die Diagrammoptionen ein Balkendiagramm ausgeben und ein Histogramm erstellt werden.
Einfacher geht es aber, wenn man das Add- Ins Analyse- Funktion “Histogramm” verwendet. Diese Add-Ins Analyse Funktion muss vorab in Excel erst installiert werden, ist aber Inhalt von Microsoft Office Paket. Schritt 1 und Schritt 2 bleiben wie oben beschrieben gleich, dann über die Add-Ins die Histogrammfunktion auswählen und den Eingabebereich die sortierte Liste einfügen und den Klassenbereich die Klassengrenzen angeben. Ebenfalls mit OK bestätigen und es wird die Häufigkeiten mit dem Histogramm erstellt.
![]()
Bei der Tabelle werden Häufigkeit Kumuliert % 0 Häufigkeit Kumuliert % , das Diagramm muss allerdings noch formatiert werden.

Mehr Info gibt es bei learn-line.nrw.de.
Wenn in Bezug auf die Auswertung von Kreuztabellen Fragen offen sind, können Sie sich gerne an mich wenden hier der Link zum Kontaktformular.
Was Gapminder ist, erklärt Hans Rosling im Video am besten selber. Das Video dauert knapp 20min und dort beschreibt er mit viel Einsatz seine Idee von der Visualisierung von Daten.

Link zum Video
Eine faszinierende Präsentation von statistischen Daten mit der Darstellung mehreren Dimensionen gleichzeitig. Es können drei Skalen auf einer Zeitachse miteinander kombiniert werden z.B. Kindersterblichkeit, Einkommen und Militärbudget und als vierte Dimension Länder und Regionen und das ganze über eine Zeitachse dargestellt.
Die Präsentation kann selbst nachgearbeitet werden, dabei können einzelne Länder und Themen ausgewählt werden und die Entwicklung über die Zeitachse nachvollzogen werden.
Bei den Daten handelt es sich um öffentliche statistische Daten der entsprechenden Ländern bzw. der UNO, welche die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung der einzelnen Staaten beinhalten.
Link: [www.gapminder.org]
Neu in die Blogroll habe ich den Klimaschutz-Blog aufgenommen. Der Blog ist zwar vom Thema der Statistik zwar etwas thematisch entfernt. Aber da ich mich auch mit “Umwelt und Verfahrenstechnik” beschäftige, ist mir dieses Thema ein großes Anliegen.
US-Immobilienpreise als rasante Achterbahnfahrt visualisiert. Die Fahrt beginnt im Jahr 1890 und endet im Jahr 2006. Der Tiefstand der Immobilienpreise war 1920, wobei zur Zeit eine rasante Steigerung erfolgt. Das original Chart mit den genauen Zahlen ist im Link zu finden.
[link: speculativebubble.com|via information aesthetics]
Im Zuge der G.O.R. 07 habe ich ja am Workshop von Holger Geissler (D.G.O.F.) teilgenommen, hier kommt eine kurze Zusammenfassung.
Unter Mixed Mode sind die Variation der Erhebungsmethoden im Zuge einer Messung zu verstehen.
Das einfachste Beispiel für Mixed Mode ist ein Reminder in Form einer Postkarte, die man einem Online-Access-Panel Teilnehmer zwecks Erhöhung der Stchprobenausschöpfung zusendet. Aus Anwendersicht ist Mixed Mode also das Mischen verschiedener Befragungsvarianten.
Der Grund warum verschiedene Modes verwendet werden, kann eine bessere Repräsentativität (Erreichbarkeit der Zielgruppe) sein oder eine bessere Ökonomie (Kosten Minimieren) oder eine Erhöhung der Validität der Daten.
Die Vorteile von Mixed Mode liegen also klar auf der Hand, will man eine repräsentative Umfrage bei einer heterogenen Gruppe ökonomisch durchführen, wird man auf verschiedene Modi zurückgreiden. Zum Beispiel die Rentner und Hausfrauen telefonisch befragen, Studierende online und eventuell eine spezielle Gruppe Face-to-Face.
Die Frage die sich aufdrängt ist, können Methodeneffekte auftreten.
Durch die Zusammensetzung der Stichprobe, durch Ortseffekte, Settingeffekte (anonym vs. persönlich), Effekte der Stimulusdarbietung (schriftlich-visuell vs akustisch) oder durch Skaleneffekte.
Stichprobeneffekte
Verschiedene Modes besitzen unterschiedliche Stichprobenzusammensetzung die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. Diese Ergebnisse müssen interpretiert werden und der “wahre” Wert kann nicht erklärt werden.
Wenn die Stichproben strukturell vergleichbar sind sind die Unterschiede in den Ergebnissen eher gering. Die Varianzen können aber, auf Grund von unsymetrischen Messfehlern, voneinander abweichen was Optimierungsproblem der unterschiedlichen Modie führen kann.
Settingeffekte
Bei Face-to-Face oder Telefon- Umfragen übt die Interviewer “Druck” auf den Befragten aus z.B. Zeitdruck der Interviewer kann die Zeit zum Nachdenken begrenzen. Ein weiterer Effekt ist der Zustimmungseffekt (Acquiescence) Befragte stimmen, bei persönlichen Verfahren, Fragen eher zu bejahen als sie zu verneinen. (Sie antworten also bei Ja/Nein Fragen eher mit Ja.) Lösungsansatz ist eine Variation der Fragen und wenn möglich ein “umdrehen” der Items.
– X bietet viele interessante Produkte.
– X bietet wenige interessante Produkte.
Kultureffekte
Kultureffekte sind vielschichtig. Das fängt bei der Übersetzung an und endet mit der Frage was kann ich wo und wie fragen.
Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Antwortstile in verschiedenen Kulturen (z.B. Tendenz zu extremen Antworten).
Auch bei scheinbar kulturell vergleichbaren Gruppen wie z.B. die Westösterreicher (Tirol, Salzburg, Kärnten) mit Ostösterreichern (Wien) kann man feststellen dass bei einem CATI Interview mit einem Wiener Interviewer ein Westösterreicher tendenziell ablehnender reagiert.
Lösungsansatz: Bewertung im Kontext des jeweiligen Landes oder Marktsegmentes und unter Berücksichtigung von möglichen Kutureffekten.
Bei “weichen” Fragen ist auf die relativen Ergebnisse / Unterschiede bei “harten” Fragen auf absolute Werten zu fokussieren.
Probleme der Modes in der Zukunft
Es ist zu erwarten dass telefonische Befragungen durch die zunehmende Menge an Befragungen, zuhnemend bei der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen wird. durch die Zunahme am Mobilfunkanschlüssen wird zudem die Gruppe reduziert.
Bei den Onlinbefragungen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, die Inflation an Befragungen führt zunehmend zu einer Frustration der Panelteilnehmer. Die Zunahme von Spam erschwert zunehmend die Rekrutierung per Email.
Bei der Postalischen Befragung ist durch die tägliche Werbeflut auch ein Akzeptanzproblem zu erwarten. Die Bevölkerung ist nicht mehr in der Lage Werbung und Befragungen zu unterscheiden. Das ergibt ein riesiges Problem für die Befragungen in der Zukunft, da sich die Werbewirtschaft und Marktforschungsinstitute zunehmend den Markt übersättigen.
Zusammenfassend ist zu Mixed Mode zu sagen, dass das Forschungsfeld der gemischten Methoden noch viel Forschungsspielraum offen lässt und zunehmend als Forschungsfeld an Bedeutung gewinnt.
Der Workshop mit dem Referenten Hr. Holger Geissler war hoch interessant, sehr professional und für mich ein Highlight auf der diesjährigen G.O.R.
Quelle: Passagen des Textes wurden sinngemäß aus den Workshopunterlagen und dem Workshop von Holger Geissler (G.O.R. 2007) entnommen.
Am Montag den 26.03 startete für mich die G.O.R. mit dem Workshop (Mixed-Mode in der Online-Marktforschung) von Holger Geissler Psychonomics AG. Der Workshop wird in einem gesonderten Beitrag aufgearbeitet.
Am Dienstag eröffnete Bernad Batinic von der Universität Linz am Mediencampus offiziell die Veranstaltung mit einer Vorstellung der wichtigsten Persönlichkeiten der Online Forschung und empfahl dem Publikum Gespräche mit den Experten zu führen.
Jeweils vier Vortragsserien fanden parallel statt. Da die Organisation im Vergleich zu der Veranstaltung in Bielefeld 2006 etwas ins Strudeln gekommen ist und das Programm umgestellt wurde, es auch keine “fixen” Zeiten für die einzelnen Vorträge gab, habe ich einige interessante Vorträge leider verpasst.
Besucht habe ich die Sessions “Weblogs and Effects”, Tools for the Analysis of Online Networkes and Online Groups”.
Die G.O.R. Party war wieder ein hervorragender Ort, um sich in einer relaxen Atmosphäre, fachlich auszutauschen. (Ärgerlich nur dass viele Teilnehmer hungrig ins Bett gehen mussten, weil in Bielefeld ein großes leckeres Buffet aufgetischt wurde, auf dieses wir heuer vergeblich warteten).
Am Mittwoch habe ich mir die interessante Panel Diskussion “The End of Traditional News Journalism” angeschaut.
Fotos zur G-O.R. findet man auf psychonomics_flickr’ s photos (Holger Geißler)

ein Ausschnitt aus dem offiziellen Fragebogen zur G.O.R. 2007
Blogs die sich mit der G.O.R Beschäftigen
>> om Sein << G.O.R. 07 – Nachlese
Halem Verlag Blog Neue Reihe zur Online-Forschung
wahlforschung.blog.de GOR 2007 – Rückblick
Bamblog Zurück von der GOR
Journalismus 2.0 GOR, Tag 1
Sozlog GOR 2007 – Internet Metrik und geringe theoretische Durchdringung
VICO News Blog Ausgezeichnetes Feedback zur Klimastudie auf der G.O.R
Neuigkeiten von Martin Welker GOR 07 in Leipzig