Statistik Tutorial

Das Statistik Tutorial ist umgezogen, die Webseite ist ab sofort unter www.statistik-tutorial.de zu erreichen. Bei Fragen bezüglich SPSS und Statistik findet man dort und vor allem im Forum Antworten. Laut E-Mail soll in Zukunft das Angebot erweitert werden. Ich bin schon gespannt darauf.

Danke für die Nachricht per E-Mail 🙂 !

 

Der Geschmack von Daten

Daten kann man auf die verschiedensten Arten darstellen: als Tabellen, als Grafiken, die innovativste Darstellungsart ist zweifelsohne die von Florian Fuchs Experimentelle Interfaces Er demonstriert an Hand von einem Videobeitrag, wie Daten geschmacklich umgesetzt werden können. Bespielsweise können Ergebnisse von einem Fußballspiel direkt vom Fernseher als Geschmack übernommen werden. Er beschreibt in seinem Beitrag und einem informativen Film die technische Umsetzung.

Quelle: youtube.com.

 

Swivel

Swivel ist so etwas wie YouTube für Data, der Service erlaubt das Uploaden von Daten, das Visualisieren von Daten und das Bewerten von Datensätzen von Benutzern.
Das interessanteste an der Sache ist, die Daten können untereinander gemischt werden. Noch habe ich das System nicht durchschaut, das ist absolut neu für mich und wird eine Forschungsaufgabe für die nächsten Feiertage für mich.

Datenflieger
Quelle: http://swivel.com/tour/share

 

Wiki Umfrage

Wer nicht genau weiß ob er unter Wikipediholic (Wikipedia Sucht) leidet, kann diesen Test durchführen. Allerdings, gibt es meines Wissens, im Falle eines positiven Ergebnis, noch keine adäquaten psychologische Behandlung. 😉

Wiki Umfrage

 

Sind Datensammler böse?

In der Zeitschrift c’t (Ausgabe 24/2006) gibt es eine interessante Titelstory “Deine Spuren im Netz”. In dem Artikel wird beschrieben wie Nutzerdaten von Firmen gesammelt werden können. Die bekannteste Methode ist die Sammlung mittels Cookies, eine andere “gute” Methode ist die Verwendung nicht sichtbare Bilder (Einpixel-GIF oder Web-Beacons). Dabei werden von einer beauftragten Firme nicht sichtbare Bilder auf der Website installiert. Dadurch ist der Internetsurfer über mehrere Seiten hinweg beobachtbar. Das geht natürlich umso besser je mehr Kunden eine darauf spezialisierte Datensammler hat. Mit statistischen Methoden lassen sich aus den Daten sehr schöne Benutzerprofile mit ihren zugehörigen Interessen erstellen, niemand ist anonym im Netz.

Aber ist es wirklich so böse Kundendaten zu sammeln?
Gehen wir einmal mal davon aus das die großen Firmen wie Cyveillance, Schober, DoubleClick, Falk, ZANOX.de oder Advertising.com sehr sensibel mit den Daten umgehen und sich sich ihrer Verantwortung bewusst sind. (Verhaltensregeln zum Umgang mit Marketingdaten Fair Data.) Dann ist es doch für mich als Konsument ein sehr gutes Angebot, wenn ich nur Werbung über Themen bekomme, die mich wirklich interessieren. Ich schätze zum Beispiel der Service von Amazon, die mir Informationen zu Büchern zukommen zu lassen, die mich interessieren. Was mich nervt sind unaufgeforderte Werbung über Produktgruppen wie etwa Kosmetik.
Ich bekomme 3kg (drei Kilogramm!!) unerwünschte Werbung pro Monat als Postwurfsendungen nur ca. 10% entsprechen meinen Interessen und werden von mir angeschaut. Der Rest landet sofort in der Wertstoffsammlung. Die 2,7 kg Papier pro Monat entsprechen einem CO2 Ausstoß von 25kg pro Jahr pro Haushalt das muss nicht sein.

CO2 Kennzahl
Recyclingpapier 3a 0,394 CO2/kg
Weißes Papier 3b 0,787 CO2/kg
Quelle: http://www.bayernlb.de/ar/Internet/de/Downloads/0100_CorporateCenter/1161Marketing/BLB_Papierstudie_002.pdf

Zum Schluss noch Werbung von Google, die exakt auf diesen Beitrag softwaremäßig abgestimmt ist. Dies ist ein interessanter Versuch Werbung zumindest Kontext bezogen zu placieren. Ich hoffe nicht, dass hier eine Werbung zu Kosmetik oder Körperpflege-Produkten oder Make-Up oder Lidschatten erscheint ;).
Update:
Das Experiment mit der WERBUNG habe ich jetzt beendet, ich habe nur mehr noch auf meine Mitbewerber verlinkt und das ist ja auch nicht so gut.