Sparklines

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte so ein bekanntes Sprichwort; ein kleines Bild sagt oft mehr als eine großes Bild. Sparklines (Wortgrafiken) erklären Zahlen in Form von kleiner Grafiken im Textfluss.
Sparklines Line Chart
Mit Ms-Excel oder OpenOffice Calc lassen sich solche Grafiken mit der Funktion =WIEDERHOLEN() auf einfacher Art erstellen. Dabei werden zwei Parameter übergeben: das zu wiederholende Zeichen hier ein senkrechter Strich („|“) und die Anzahl der Wiederholungen hier der Zellenbezug.
Sparklines
Eine genauere Beschreibung gibt es in dem Artikel Excel in-cell graphing von Chris Gemignani, dort findet sich auch ein Excel- Dokument zum Downloaden und ausprobieren.
Nicht mehr so ganz trivial ist es Sparklines im Text eines Dokumentes zu platzieren. Es gibt einige kommerzielle Produkte eines davon ist von Bissantz & Company GmbH. Das Programm findet man hier und kann 30 Tage evaluiert werden. Das Programm ist sehr einfach zu bedienen und die erzeugten Grafiken erfüllen ihren Zweck, Information kompakt und hochauflösend darzustellen. Einziger Nachteil des Programms ist, dass man zum Installieren Administratorrechte braucht und die gebe ich nicht so gerne her. Ohne Installation läuft das Makro von Yawar Amin. Es ist einfacher gestrickt und es erlaubt die Ausgabe von Linien und Balken Sparklines. Das Makro kann man sich bei Yawar’s Page downloaden. Das Makro ist für Linien Charts hinreichend geeignet, wird auch andere Charts benötigt, muss zu einem der kommerziellen Produkten gegriffen werden.

Ein anderer Weg Sparklines zu erzeugen ist die Verwendung eines Online Sparkline Generator wie BitWorking. Das Online Tool lässt sich einfach bedienen. Die Daten werden in das entsprechende Feld kopiert, Farben und Größe der Grafik lässt sich einfach einstellen. Zur Auswahl stehen 3 Typen von Grafiken Linien, und Balken. Die erzeugte Grafik lässt sich anschließend als Bild ins Dokument einfügen und schaut so aus Sparklines . Im Hintergrund werkt eine Python Library die frei zugänglich ist.
Sparklines Generator
Quelle: http://bitworking.org

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Emissions Ballon

Der WWF-China zeigt auf eindrucksvoller Weise wie man den CO2 Ausstoß von einem Fahrzeug visualisiert.

Gefunden via infosthetics.com

CO2
Link: 20 ways to save 20%

 

PowerPoint ist schlecht!?

Forschungen an der University of NSW, Sydney zeigen dass das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist PowerPoint Präsentationen zu verarbeiten.

The use of the PowerPoint presentation has been a disaster, it should be ditched.
It is effective to speak to a diagram, because it presents information in a different form. But it is not effective to speak the same words that are written, because it is putting too much load on the mind and decreases your ability to understand what is being presented.
John Sweller

Konkret zeigen die Forschungen auf, dass nicht PowerPoint schlecht für die Aufnahmefähigkeit von Information ist, sondern die Art und Weise wie PowerPoint, in vielen Fällen anwendet wird.

In der Arbeit Visualisation and Instructional Design (pdf), diskutiert Sweller die Effekte der “cognitive load theory”.
Als Beispiel des sogenannten “modality effect” besagt, dass die Merkfähigkeit gesteigert werden kann, wenn die Information mittels mehrerer Kanäle verbreitet (präsentiert) wird z.B visuell und akustisch.
Ein anderer Effekt in der “cognitive load theory” ist der “redundancy effect” Der Redundanzeffekt besagt, wenn Information redundant also einerseits als gesprochener Text und andererseits als mit dem Gesprochenen Wort identischen visualisierten Text verbreitet wird, die Merkfähigkeit erschwert wird.

Gute Präsentationen sind nach wie vor eine Kunst. PowerPoint ist ein sehr mächtiges Instrument, mit dem man wunderbare Präsentationen mit relativ wenig Aufwand erstellen kann. Mann muss nur die Augen aufmachen, die richtigen Bilder und Metaphern finden, sich auf das wesentliche beschränken und nicht mit ausformulierte Sätze die Zuhörer erschlagen.
Frei nach Guy Kawasaki das ganze etwas salopper formuliert: “Von den Zuhörern, kann der Inhalt der Folien schneller gelesen werden, als der Typ da vorne überhaupt vortragen/sprechen kann”.

Weiterführende Links:
Literatur von John Sweller
The University of New South Wales Help! My brain is overloaded!
The Sydney Morning Herald Research points the finger at PowerPoint
Educationnew ArtsResearch into Cognitive Load Theory
Presentation Zen Is it finally time to ditch PowerPoint?
information aesthetics powerpoint bad for brains

 

Rasante Immobilienpreise


US-Immobilienpreise als rasante Achterbahnfahrt visualisiert. Die Fahrt beginnt im Jahr 1890 und endet im Jahr 2006. Der Tiefstand der Immobilienpreise war 1920, wobei zur Zeit eine rasante Steigerung erfolgt. Das original Chart mit den genauen Zahlen ist im Link zu finden.

[link: speculativebubble.com|via information aesthetics]

 

1200+

Wer Inspiration für (Info-)Grafiken sucht, findet sie in der Datenbank des Parsons Institute for Information Mapping (PIIM). Dort sind mehr als 1200 Beispiele zu finden.

gefunden via Statistical Modeling

 

Visualisierung der Visualisierung

Von Tk wie Tukey box plot bis Ct wie Cartoon reicht die systematische Darstellung von Visualisierungstechniken. Die Idee dahinter ist Visualisierungstechniken systematisch, in Form eines Periodensystems, zu ordnen.

Visualisirungs Mappe
A Periodic Table of Visualization Methods
Quelle: www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html

In Anlehnung an das Periodensystem haben Ralph Lengler und Martin Eppler 100 Visualisierungsmetoden systematisch geordnet. (Das Periodensystem der Chemischen Elemente ordnet ja bekanntlich die Element nach Anzahl und Lage der Kernbausteine, aus welcher man wiederum die chemischen Eigenschaften ableiten kann.) Einfachere Darstellungsarten stehen oben komplexere weiter unten. Es gibt analog, wie in der Chemie, Hauptgruppen und Nebengruppen. So gibt es zB die Gruppe “Data Visualization” unter der man Tortendiagramme, Balkendiagramme, Box Plots usw. findet. Das ganze kann man hier in einem pdf nachlesen und hier kann man sich das interaktive Periodensystem anschauen.
Gefunden habe ich das Periodensystem bei information aesthetics.

 

PowerPoint

Lernpfade hat sich ausführlich Gedanken für “erfolgreiches Präsentieren mit/trotz PowerPoint” gemacht.

Neben den Hinweisen zur Erstellung von PowerPoint Präsentationen gibt es auch Hinweise zum Gelingen der Präsentation. Denn auf die Folien abgestimmt, sollte der Vortrag passen. So gibt es Hinweise auf die Länge und Abstimmung mit den Folien, aber auch wie eine Präsentation abgeschlossen werden kann.

Für mich ist aber auch wichtig, dass eine Präsentation zum/ zur Vortragenden passt.

Vor kurzem wurde ich auf eine Lehrveranstaltung eingeladen, in der der Professor bei Powerpoint-Folien Ergänzungen hinzufügte, neue Folien beschrieb und einfügte und auch sehr mit grafischen Elementen arbeitete.

Für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr lebendig und visuell.

Eine Powerpoint-Präsentation
auf einer Konferenz blieb mir auch in Erinnerung (der Name des Vortragenden leider nicht mehr) in der es sich um “trockenen statistische” Ergebnisse handelte. Der Vortragende markierte bei der Präsentation einzelne wichtige Daten mit einer roten Markierung und lenke so den Blick des Publikums. Mit der STRG + P Taste kann in der Präsentation mit einem Stiftwerkzeug direkt Markierungen live vorgenommen werden. Etwas vorher üben, reduziert die zittrigen Linien.

Die STRG + B blendet die Präsentation ganz sanft aus und wieder ein. Anstatt dessen wird oftmals der Beamer abgedreht, was allerdings mitunter ein massives Problem bei der Wiederaufnahme der Präsentation sein kann.

 

Bessere Grafiken

Mike Dickison beschreibt in seinem Blog Pictures of Numbers wie man Grafiken verständlicher gestalten kann.
Seine Ratschläge sind:
Die Achsen sind in der Form zu beschriften, dass nach Möglichkeit alle Information beim Graphen stehen. Zur bessern Lesbarkeit soll die Beschriftung, im Falle vertikalen Achsen, so gedreht werden, dass der Leser sie ohne Verrenkungen lesen kann. Vermeiden soll man in jedem Fall logarithmische Einheiten, weil diese Einheiten für den Leser sehr schwer zu interpretieren sind.

Bei nicht dezimalen Einheiten wie zum Beispiel Winkel, soll nicht auf dezimale Einheiten umgerechnet werden. Auch bei Datum und Monatsangaben soll auf eine dezimale Darstellung verzichtet werden.

Bessere Grafiken
Quelle: Better Axes www.giantflightlessbirds.com/numberpix/2006/06/better_axes.html

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