Image Profile mit R

Einen interessanten “Codeschnipsel” für die Visualisierung von Semantischen Differenzialen habe ich in der R Graph Gallery entdeckt. Mehr Info findet man direkt beim Autor Detlev Reymann unter Wettbewerbsanalysen für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs).

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Semantisches Differential

Bei dem semantischen Differential oder Profildiagramm handelt es sich um eine mehrdimensionale Methode, bei der emotionale Reaktionen auf Assoziationen erhoben werden.
Die Assoziationsstärke wird dabei mit einer Ratingsskala verknüpft. Ein semantisches Differential (Polaritätsprofils) ist im Grunde eine eine zweipolige Ratingskala (bipolare Ratingskala).

semantisches Differential
Die Methode ist weit verbreitetet in der Image- und Stereotypenforschung. Die Auswertung erfolgt meist nur mit graphischen Methoden, wobei üblicherweise die am positivsten ausgeprägten Merkmale links stehen. In den Graphen können mehrere Linien eingetragen werden wie zB. unterschiedliche Gruppen. Die Graphen in Excel zu erstellen ist gar nicht so trivial, meine Methode ist ein XY Chart zu Erstellen und die Achsenbeschriftung als unsichtbare Linien zu realisieren.
Eine Anleitung für die Achsenbeschriftungen kann man bei Vertical Category Axis finden. Hilfreich ist auch das Add-Ins XY Chart Labeler mit dem man komfortabel seine Labels erstellen kann.

Statistisch wird ein Semantisches Differential mit Hilfe von Korrelationsrechnungen bestimmt. Die jeweiligen Dimensionen lassen sich mit einer Faktorenanalyse untersuchen (Vergl. Borz, Döring S.185).

Literatur: Bortz J, Döring N; Forschungsmethoden und Evaluation: für Human- und Sozialwissenschaftler; Springer; 2006
Forschungsmethoden und Evaluation: für Human- und Sozialwissenschaftler

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